Flussseeschwalben

Brutsaison 2017

Am 31. April  wurde ein Gitter auf dem Floß angebracht, um zu verhindern, dass die Lachmöwen vorzeitig die ganze Brutfläche einnehmen und den Flussis, die ja erst später kommen keinen Platz zum Brüten lassen.

 

Ein Floß für die Flussseeschwalben

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Neubau der Brutplattform 2008 Foto: Peter Brützel
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Anbringen einer weiteren Abtrennung 2015 Foto: H. Prahl

Flussseeschwalben brauchen zum Brüten offene Kiesbänke. Die meisten Flüsse in Deutschland haben ihre natürliche Dynamik durch Kraftwerksbauten im 20. Jahrhundert verloren, deshalb fehlen vegetationsfreie Kiesinseln.

Auf fest verankerten Flößen können für die Seeschwalben geeignete Brutflächen geschaffen werden.

Westlich der Neuen Ammer, im “Großen Binnensee”, liegt seit 1991 ein solches Floß (Bautyp Isarfloß, Aufbauten nach Plänen von Heribert Zintl).

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Floßkontrolle 2014

2016 57 BP, 175 BP Lachmöwen (Stand 22.6.) 1 BP Scharzkopfmöwen mit 2 fast flüggen Jungen, 27 juv. FSS (Stand 8.7.)

2015 78 BP wahrscheinlich nach Angriff durch Wanderfalken Brut vollständig aufgegeben. Bericht 2015, Vergleich der Reviergrenzen mit dem Bruterfolg

2014  57 BP , Bericht 2014

2013 75 Brutpaare, keine Jungen, Bericht 2013

2012 65 Brutpaare und 5 BP Schwarzkopfmöwen, bei ca 130 BP Lachmöwen, Bericht 2012

2011 56 Brutpaare mit 49 Pulli, ca. 120 Brutpaare Lachmöwen und 2 Brutpaare Schwarzkopfmöwen Bericht 2011

2010 53 Brutpaare und 120 Brutpaare Lachmöwen. Ein Paar Schwarzkopfmöwen brütete leider erfolglos.  Zintl,

2009 31 Brutpaare und 150 Brutpaare Lachmöwen.

2008 musste die Plattform neu aufgebaut werden. Sie wurde sofort von 53 Brutpaaren besetzt.

2007 45 Brutpaare

2006 30 Brutpaare

2005 kein Brutpaar

2004 22 Brutpaare

2003 38 Brutpaare

2002 33 Brutpaare